Wie überwindet man die Apathie und woher nimmt man die Energie
Wie überwindet man die Apathie und woher nimmt man die Energie

„Danke für Ihre Fragen, die für jeden aktuell sind, denn das Fehlen von Energie ist das erste Anzeichen für bevorstehende Unglücke oder Krankheiten.

Beim Ayurveda heißt es, daß, wenn ein Mensch im spirituellen Leben Fortschritte macht, man das an zwei Dingen erkennt:

1. Der Mensch wird mit jedem Tag immer glücklicher.

2. Seine Beziehungen zu anderen Menschen verbessern sich.

Wenn diese Anzeichen nicht feststellbar sind, dann bedeutet das, daß es bei diesem Menschen zu einem Niedergang kommt, egal, mit welcher spirituellen oder religiösen Praktik er sich auch immer beschäftigt.

Das wahre Glück kommt durch das Geben, das Opfern, da wir die Liebe erst dann empfinden können, wenn wir etwas geben. Ein egoistischer, gieriger und neidischer Mensch kann nicht lieben, und kaum jemand wird ihn lieben und mit ihm Kontakt haben wollen. Deshalb kann er nicht glücklich sein. Und geben können wir viel, wenn wir von dieser Welt nicht abhängig sind. Je weniger Bindung wir an diese Welt haben, desto mehr sind wir fähig zu geben und können aus diesem Grund desto mehr lieben.

Wenn die Bereitschaft zu nehmen, etwas zu bekommen, größer ist als die Bereitschaft zu geben, dann bedeutet das, daß Sie abhängig sind. Derjenige, der etwas bekommt, ist abhängig, derjenige, der etwas gibt, ist nicht abhängig.

Ein Kabbala-Lehrmeister hat mir gesagt, daß das Hauptziel dieser Lehre darin besteht, einen Menschen zu einem Altruisten zu machen und ihn vom Egoismus zu befreien.

Im Ayurveda, dem ältesten medizinischen System, das durch seine Tiefe und Weisheit stark beeindruckt, wird behauptet, daß der Ursprung aller Krankheiten und Leiden Habgier und Neid sind, da diese Eigenschaften den Egoismus, die Konzentration auf sich selbst und die Gier vergrößern.

Was wird aus einem Organ oder einer Zelle, die nicht für den ganzen Organismus arbeiten wollen, sondern nur bekommen und die Ressourcen des Organismus verbrauchen wollen? Solche Organe werden krebsartig, und wenn der Organismus sich von ihnen nicht befreit, dann geht er zu Grunde. So ist auch das Universum insgesamt bestrebt, sich von Krebszellen, von egoistischen Menschen oder sogar von der ganzen Zivilisation in erster Linie dadurch zu befreien, daß es ihnen keine Energie mehr bereitstellt.

Die erleuchteten Arier haben in ihren Kanons darauf hingewiesen, daß die Zivilisationen nicht als Folge von Kriegen oder Naturkatastrophen untergehen, sondern deshalb, daß jeder anfängt nur an sich zu denken, nur daran, zu nehmen, nicht jedoch zu geben. Aber das Grundprinzip der Harmonie ist der Austausch von Energien. Nur das öffnet die Herzen der Menschen für die Liebe und macht die Welt glücklich.

Die alten Heiler und Eremiten Vadjas sagten, daß der Mensch eine kleine Zelle im Universum ist, und wenn er nicht im Einklang mit ihm lebt, dann wird er nicht glücklich sein. Die heutigen Autoritäten der Psychologie und der Medizin bestätigen das.

Prof. Stanislav Grof: „Die Ursache aller Krisen auf der Erde ist ein unersättliches Streben nach linearen (egoistischen) Zielen.“

Peter Russel: „Um die globale Krise der Zivilisation zu überwinden, deren Ursache eine Krise des Bewußtseins ist, müssen wir uns vom egozentrischen, materialistischen Modus des Bewußtseins befreien, der alle Probleme hervorruft.“

Die spirituelle Homöostase

Der Egoismus und die Habgier sind deshalb gefährlich, weil sie die Homöostase zerstören. Parazelsus hat die Homöostase als einen Zustand der vollständigen Harmonie zwischen der inneren und der äußeren Welt definiert.

Dafür, daß es zu einer Homöostase kommt, muß ein Lebewesen Energie abgeben. Wenn keine Energie abgegeben wird, dann beginnt ein Lebewesen von seiner Umgebung abhängig zu werden. Das Grundprinzip der Unabhängigkeit von der Welt ist die Freisetzung von Energie durch ein Lebewesen.

Die Homöostase beginnt auf der spirituellen Ebene und dehnt sich auf die physische und die chemische Ebene aus. Damit es zu einer spirituellen Homöostase kommen kann, dürfen wir von der Welt nicht abhängig sein. Denn je mehr ich von der Welt in einem beliebigen Bereich abhängig bin, desto schneller zerstören mich die Veränderungen dieser Welt.

Der Urmensch konnte durch Dürren und Temperaturschwankungen schnell umkommen. Es ist seit langem bekannt, daß in kritischen Situationen, zum Beispiel in Konzentrationslagern, wenn sie sich alleine in der Natur usw. aufhalten, egoistische, aggressive Menschen als erste sterben. Es scheint, daß auf Yogis, die an nichts auf dieser Welt gebunden sind, nichts Einfluß hat. Sie können auch auf Nägeln schlafen, und der Schnee um sie herum schmilzt. In der stalinistischen Zeit gab es einen Erlaß, in erster Linie gläubige Menschen und Priester zu erschießen, da sie auf seltsame Weise unter den entsetzlichen Bedingungen in den Konzentrationslagern nicht nur nicht gestorben sind, sondern sich um andere Häftlinge gekümmert haben und bis in die letzten Minuten ihres Lebens ein Leuchten und Glückseligkeit ausgestrahlt haben.

Deshalb müssen wir aufhören, zu konsumieren, wir müssen vielmehr geben. Aber wenn wir auf der physischen, emotionellen usw. Ebene geben, müssen wir selbst uns von irgendwoher etwas nehmen. Und nehmen können wir die Energie nur auf der göttlichen Ebene, wo es sie in unbegrenzter Menge gibt.

Diese reinste höhere spirituelle Energie geht durch uns hindurch, wenn wir das Gefühl der Liebe nicht unterdrücken und fühlen, daß das Gefühl der Liebe uns steuern muß, daß wir zweitrangig sind, wenn wir dieses Gefühl behalten können, selbst wenn uns das Menschliche (Geld, Prestige, ein lieber Mensch usw.) abhanden kommt. Durch das Gefühl der bedingungslosen Liebe erhalten wir die Hauptenergie, die für alles verbraucht wird.

Das Essen liefert uns die Energie auf der äußeren Ebene, entzieht sie aber auf der inneren. Vergessen Sie nicht, daß die Menschen, die von Zeit zu Zeit fasten, viel tatkräftiger sind, als jene, die viel essen. Deshalb hören wir auf, zu essen, wenn wir krank werden.

Diese ganze Welt mit ihren ständigen Streßsituationen und auch das Essen, ein nichtspiritueller Umgang miteinander, zügelloser Sex und Aufregungen, entziehen Energie, und das Fasten, ein zurückgezogenes Leben, liefern Energie.

Die größte Aufnahme von Energien erfolgt durch das ununterbrochene Empfinden von Liebe.

Eine der ersten Gesundheitsregeln lautet, die Welt mit all ihren Unzulänglichkeiten, sich selbst (egal wie ich bin), eigenes Schicksal in allen Situationen und unter beliebigen Lebensumständen zu lieben.

Einst kommentierte ein Kaballa-Lehrmeister das Gebot „Du sollst nicht töten“ und erläuterte, daß Gebote auf sieben Ebenen bewertet werden. Auf der ersten Ebene sagt dieses Gebot folgendes: Töte den Menschen nicht, und auf der höchsten, der siebten Ebene, töte die Liebe in deiner Seele nicht, da dies die Hauptsünde ist, nämlich auf die Liebe zu verzichten und sich von der Einheit mit Gott loszusagen.

Unternehmen Sie deshalb alle Anstrengungen, um sich von Egoismus und Habgier zu befreien. Setzen Sie sich als Lebensziel, die Liebe Gottes zu erringen, da wir von diesem Ziel Energie nehmen, und ein starkes Streben nach göttlicher Liebe allein uns mit höchster Energie erfüllt.

Beachten Sie, daß unsere Zivilisation nach der Devise lebt: „Konsumiere, konsumiere, konsumiere!“ Dabei nimmt die Zahl glücklicher und gesunder Menschen mit jedem Tag ab. Die Probleme auf der staatlichen und der zwischenstaatlichen Ebene nehmen mit jedem Tag zu. Und es helfen weder Arzneien, verschiedene Methodiken aus der Reihe „Wie kann man glücklich und gesund werden“, noch eine große Anzahl gesellschaftlicher Organisationen. Die Zahl der Menschen, die am „chronischen Müdigkeitssyndrom“ erkranken, nimmt mit jedem Tag zu. Und kann das denn anders sein? Denn die erleuchteten Weisen aller spirituellen Schulen und die heutigen fortschrittlichen Wissenschaftler behaupten: „Alles, was vom falschen Ego, von gewinnsüchtigen Beweggründen ausgeht, selbst wenn es äußerlich wie eine glückliche Sache aussieht, führt zu Zerstörung und Leiden. Und alles, was von der Seele, das heißt aus dem Gefühl bedingungsloser Liebe ausgeht, führt zu Glückseligkeit, Gesundheit und vollständiger Harmonie der Person und ihrer Umgebung.

Wenn Sie das verstehen und akzeptieren, dann fangen Sie an, so zu leben als ob Sie eine Verkörperung der bedingungslosen Liebe sind. Ersetzen Sie Vorwürfe durch Dankbarkeit. Die Fragen des Verstandes: „Was kann ich von diesem Menschen, von der Gesellschaft bekommen?“ ersetzen Sie durch die Formulierung „Was kann ich den Menschen in meiner Umgebung geben? Wie kann ich in ihr Leben Glück bringen? Wie kann ich sie mit Liebe erfüllen?“ Hören Sie auf damit, sich auf sich und Ihre Probleme zu konzentrieren.

Erinnern Sie sich an eine Behauptung der sufistischen Weisen: „Die Hölle ist jene Stelle, wo es in der Nähe niemanden gibt, dem wir helfen könnten.“ Und dann fühlen Sie, wie eine starke Energie durch Sie hindurchfließt und Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung mit Glückseligkeit und Harmonie erfüllt.

Sie merken dann, daß die Zahl Ihrer Termine bei Ärzten, Psychologen, Geistheilern und Heilern stark abnimmt. Und umgekehrt, wenn sie ihnen begegnen, werden Sie selbst gesund, entdecken an sich neue Fähigkeiten, und das Wichtigste ist, daß sie mit der für viele von ihnen unverständlichen Energie der göttlichen Liebe erfüllt werden. Probieren Sie es aus, Sie werden es nicht bereuen!

Wann bekommen wir feinstoffliche Energie

Feinstoffliche Energie bekommen wir, wenn wir:

– hungern,

– Atemübungen machen,

– uns in die Einsamkeit zurückziehen,

– für eine gewisse Zeit ein Schweigegelübde ablegen,

– spazierengehen (oder uns einfach) am Ufer des Meeres, in den Bergen aufhalten und schöne Landschaften betrachten,

– uns uneigennützig mit einer schöpferischen Tätigkeit beschäftigen,

– eine würdige Person für ihre erhabenen Eigenschaften und Handlungen loben,

– lachen, uns freuen, aus vollem Herzen lächeln,

– jemandem uneigennützig helfen,

– Bescheidenheit an den Tag legen,

– vor dem Essen beten,

– Lebensmittel essen, die von Prana (Lebensenergie) erfüllt sind – Naturgräser, verschiedene Arten von Brei, Butterschmalz, Honig, Obst und Gemüse,

– von 9–10 Uhr abends bis 2 Uhr nachts schlafen (innerhalb eines anderen Zeitraums erholt sich das Nervensystem nicht, egal wie lange wir schlafen),

– eine gute Massage von einer harmonischen Person bekommen oder uns selbst massieren,

– uns mit kaltem Wasser übergießen, besonders morgens, und wenn wir dabei barfuß auf der Erde stehen, erzielen wir den stärksten Effekt,

– unsere Zeit und unser Geld opfern,

– Ungerechtigkeiten akzeptieren, in erster Linie deshalb, daß wir in allem den göttlichen Willen sehen.

Jeder Mensch hat seine Meinung, und die meisten Menschen meinen, daß sie immer recht haben.

Wann verlieren wir Energie

Zu einem Energieverlust führt:

– Schwermut, Unzufriedenheit mit dem Schicksal, Bedauern über die Vergangenheit, Angst und das Nichtannehmen der Zukunft,

– wenn man sich egoistische Ziele setzt und diese verfolgt,

– eine nutzlose Existenz,

– Kränkungen,

– Völlerei,

– unkontrolliertes Umherschweifen des Verstandes, die Unfähigkeit, sich zu konzentrieren,

– wenn wir gebratene oder alte Speisen zu uns nehmen, eine Speise, die von einem Menschen im Zorn zubereitet worden ist oder andere negative Emotionen bei deren Zubereitung hatte, wenn man eine Mikrowelle benutzt, Lebensmittel, die Konservierungsstoffe oder chemische Zusätze enthalten oder unter künstlichen Bedingungen mit Hilfe chemischer Düngemittel gezüchtet worden sind,

– wenn man Nahrungsmittel zu sich nimmt, die keinen Prana enthalten, zum Beispiel, solche wie Kaffee, schwarzer Tee, Weißzucker, Weißmehl, Fleisch und Alkohol,

– wenn man in Eile ißt während man geht,

– das Rauchen,

– leeres Geschwätz, besonders wenn wir dabei jemanden kritisieren oder verurteilen,

– wenn wir nicht richtig atmen, zum Beispiel, wenn wir zu hastig und tief atmen,

– wenn man sich von 12 bis 16 Uhr am Tage direkter Sonneneinstrahlung aussetzt, besonders in der Wüste,

– unsittliche Geschlechtsbeziehungen, Sex ohne Begehren und besonders ohne Liebe zum Partner,

– übermäßiges Schlafen, Schlafen bis nach 7 Uhr am Morgen, mangelnder Schlaf,

– geistige und körperliche Anspannung,

– Habsucht und Gier.

Die östliche Psychologie besteht zu 50 Prozent aus Pranayama, der Theorie und der Praxis bestimmter Atemtechniken, die dem Menschen ermöglichen, immer mit der Lebenskraft (Prana) erfüllt zu sein. Wie die heutigen erleuchteten Yogalehrer behaupten, kann man den Prana durch folgendes aufnehmen:

1. Das Element Erde: durch den Verzehr natürlicher Nahrung, durch das Leben in der Natur, durch das Betrachten von Bäumen und durch Barfußlaufen auf dem Boden. Vor kurzem habe ich mit einem sehr bekannten Ayurdedaarzt, der seine Dissertation in Medizin verteidigt hat, unterhalten. Er hat behauptet, daß, wenn ein Mensch beginnt, auf dem Lande zu leben, weit weg von den großen Städten, die den Menschen zwingen, mit der U-Bahn zu fahren, auf asphaltierten Straßen zu laufen, das Immunsystem eines solchen Menschen sich schnell regeneriert und er anfängt, ein gesundes Leben zu führen.

2. Das Element Wasser: durch das Trinken von Wasser aus Brunnen oder Bächen, das Schwimmen in einem Fluß oder im Meer, das Vermeiden koffeinhaltiger Getränke, von Alkohol und von Soda.

3. Das Element Feuer: durch den Aufenthalt an der Sonne und den Verzehr von Nahrungsmitteln, die Sonnenlicht gespeichert haben, Obst, Gräser usw.

4. Das Element Luft: das ist das wichtigste Element für die Aufnahme des Prana, durch das Atmen reiner Luft, insbesondere in den Bergen, im Wald und am Ufer des Meeres. Das Rauchen und wenn man sich an Orten aufhält, wo es sehr viel Menschen gibt, entzieht den Menschen den Prana.

5. Das Element Äther: Durch das Praktizieren des positiven Denkens, von Güte und die Verbreitung einer guten Stimmung. Und diese Ebene gilt als die Basisebene, denn wenn ein Mensch sogar in der Natur lebt und sich richtig ernährt, dabei aber verärgert und böse ist, dann zerstört ihn der Überschuß an Prana allerdings noch schneller. Dagegen kann ein harmonischer Mensch, das heißt, ein gutmütiger, angstfreier Mensch, es ziemlich lange in der Stadt aushalten, wenn er gezwungen ist, dort zu leben. Aber sogar so ein Mensch muß auf seine Ernährung aufpassen und von Zeit zu Zeit in die Natur ausbrechen.

In den Städten sind Kirchen, Tempel, Klöster eine Quelle des Prana.

Schwarze Farbe absorbiert Licht, weiße reflektiert es

Es scheint, daß es sich um eine einfache Wahrheit handelt, die schon seit langem allen bekannt ist, aber wenn man darüber nachdenkt, dann hat sie eine tiefgreifende philosophische Bedeutung. Alle assoziieren das Licht mit etwas Reinem, das Energie, Glück und Gesundheit ausstrahlt. Die Sonne zum Beispiel. Ohne sie würde das Leben auf der Erde entweder nicht mehr weitergehen oder sich in eine Hölle verwandeln. In vielen spirituellen und religiösen Schulen ist das Licht eines der Hauptattribute Gottes: in der Kabbalalehre, im Islam, bei einigen hinduistischen und anderen Strömungen. Menschen, die klinisch tot waren, haben gesagt, daß die höchste Realität das vollständig von Liebe erfüllte Licht ist.

Aber sogar ohne verschiedene philosophische Diskussionen denken Sie bitte darüber nach, was wir als die liebe Sonne bezeichnen. Einen Menschen, von dem viel Licht und Güte ausgehen, der seiner Natur nach nicht egoistisch ist. Bei den Heiligen hat man sogar mit bloßem Auge einen Heiligenschein, ein Leuchten über dem Kopf gesehen.

Einen gierigen, neidischen und seiner Natur nach egoistischen Menschen bezeichnet niemals jemand als Licht oder Sonne. Vielmehr ist so ein Mensch finster und schwärzer als eine Regenwolke.

Wenn ein Heiler durch Gott Ihren feinstofflichen Körper vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet, dann sagt er über von einer Krankheit befallene oder erkrankte Organe folgendes: Sie haben hier einen schwarzen Fleck, ihre Leber ist schwarz, was allein schon bedeutet, daß Sie krank ist. Alle haben wahrscheinlich von schwarzen Löchern im All gehört. Es müssen natürlich noch viele Untersuchungen durchgeführt werden, aber eines der Kennzeichen eines schwarzen Loches ist offensichtlich, daß es sich um irgendeine energetische Substanz handelt, die alles nur verschluckt und es ist nicht möglich, aus ihr herauszukommen. Das ist eine Art Krebsorgan, eine Zelle auf dem Körper des Universums. Was sind das, Krebszellen? Medizinische Untersuchungen zeigen, daß Krebszellen nicht von außen kommen. Das sind körpereigene Zellen, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt den Organen des Körpers gedient und die Aufgabe der Sicherung der Lebensfunktion des Organismus erfüllt haben. Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt ändern sie Ihre Lebensanschauung und ihr Verhalten und beginnen, den Gedanken der Verweigerung, den Organen zu dienen, in die Tat umzusetzen. Sie vermehren sich aktiv, überschreiten morphologische Grenzen, richten überall ihre „Stützpunkte“ (Metastasen) ein und fressen gesunde Zellen auf.

Der Tumor wächst sehr schnell und braucht Sauerstoff. Aber das Atmen ist ein kollektiver Vorgang, Krebszellen hingegen funktionieren nach dem Prinzip des groben Egoismus, deshalb reicht ihnen der Sauerstoff nicht. Dann geht der Tumor in eine autonome, primitivere Form der Atmung über, in die Gärung. In diesem Fall kann jede Zelle selbstständig „wandern“ und atmen, getrennt vom Organismus. Dies alles endet damit, daß der Tumor den Organismus zerstört und letztendlich zusammen mit ihm zugrunde geht. Aber am Anfang waren die Krebszellen sehr erfolgreich, sie sind viel schneller gewachsen und haben sich viel schneller vermehrt als die gesunden Zellen.

Der Egoismus und die Unabhängigkeit sind im großen und ganzen ein Weg „nach nirgendwo.“ Die Philosophie „Ich pfeife auf andere Zellen“, „Ich bin so, wie ich bin“, „Die ganze Welt muß mir dienen und Freude bereiten“, das ist die Philosophie einer Krebszelle.

Deshalb haben wir in jeder Sekunde die Wahl der Welt zu leuchten, durch unser Leben den Menschen in unserer Umgebung Nutzen und Glück zu bringen, zu lächeln, sich um andere zu kümmern, uneigennützig zu dienen, Opfer zu bringen, niedere Beweggründe zu unterdrücken, in jedem Menschen einen Lehrer, in jeder Situation die göttliche Vorsehung zu sehen, die diese Situation geschaffen hat, um uns etwas zu lehren, zu danken.

Oder Ansprüche stellen, sich gekränkt fühlen, sich beklagen, neidisch sein, mit niedergeschlagenem Gesichtsausdruck herumlaufen, sich in seine Probleme, in das Geldverdienen zu vertiefen, um dieses Geld dann zur Befriedigung der Gefühle auszugeben und Aggressionen zu zeigen. In diesem Fall, unabhängig davon, wieviel Geld ein Mensch besitzt, wird er unglücklich und mißmutig. Und mit jedem Tag wird die Energie immer weniger und dafür, um sie sich von irgendwoher zu nehmen, braucht man künstliche Stimulanzien: Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Nachtclubs, die Klärung des Verhältnisses zu jemandem. Dies alles verleiht zunächst Schwung, aber letztendlich führt es zur vollständigen Zerstörung.

Die einfache Frage: „Leuchte ich der Welt oder verschlucke ich das Licht?“ kann den Gang unserer Gedanken sehr verändern und folglich unsere Handlungen. Das kann unser Leben schnell in einen schönen, klaren Schein verwandeln, der voll von Liebe ist. Und dann stellt sich die Frage, woher man die Energie nehmen muß, nicht mehr.


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